Bei "Lotsen aus der Wohnungslosigkeit" werden Menschen ohne eigenen Wohnraum, die von der Stadt Karlsruhe obdachlosenrechtlich untergebracht sind, über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten intensiv und aufsuchend begleitet mit dem Ziel, gemeinsam eine geeignete Wohnform zu finden.
Die Menschen erfahren zudem Unterstützung in sonstigen belastenden Problemlagen (Sozialberatung) mit dem Ziel, die Lebenssituation langfristig zu verbessern. Die obdachlosenrechtliche Unterbringung soll schnellstmöglich beendet werden, um einer Verfestigung der Wohnungslosigkeit entgegenzuwirken.
Die Teilnahme ist freiwillig; die Teilnehmenden werden von der Fachstelle W der Sozial- und Jugendbehörde ausgewählt.
Unsere Angebote:
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Kontaktaufnahme und -pflege in der Unterkunft
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Abklärung der Situation und Ermittlung des Hilfebedarfs
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Intensive Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Wohnform (Individualwohnraum, Betreutes Wohnen u.a.)
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Beratung und Unterstützung bei existentiellen, sozialrechtlichen, psychosozialen sowie gesundheitlichen Problemen
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Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden
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Kontaktherstellung und Vermittlung an weiterführende Hilfesysteme
Unsere Kooperationen:
Wir kooperieren besonders eng mit der Fachstelle W der Stadt Karlsruhe, darüber hinaus mit den vielfältigen Hilfeangeboten des Diakonischen Werks und der anderen freien Träger der Wohlfahrtspflege, Behörden und sonstigen Institutionen und Leistungserbringern.
In der Kriegsstr. 88 befinden sich neben den „Lotsen aus der Wohnungslosigkeit“ der Tagestreff „TÜR“ (Diakonie) und die Beratungsstelle für wohnungslose Männer (Stadt) und im Winterhalbjahr die als Erfrierungsschutz konzipierte Notübernachtung für Männer (Stadt).






